2016 – Oder was fange ich dieses Jahr mit meinem Leben an?

2015 ist Geschichte…
und die ersten paar Januartage des Jahres 2016 liegen auch schon hinter der Menschheit. Zeit für ein Gesamtresümee meines Lebens?! Immerhin ist bald ein viertel Jahrhundert desselbigen vorüber. Gut, 25 bzw. 26 Jahre sind nicht wirklich viel, aber das sind 50, oder 60 Jahre auch nicht wirklich…Bis zur Jahreshälfte 2015 lief bei mir eigentlich alles wie gewohnt weiter. Studium, Hausarbeiten, Klausuren, Bachelorarbeit, Alltagsleben. Bis hierhin hab ich beruflich eigentlich schon etwas geleistet. Ich hab Fachabi, eine abgeschlossene Ausbildung, ein abgeschlossenes Studium. Andere wissen in dem Alter oftmals gar nicht was sie mit ihrem Abi jetzt so anfangen wollen…
Mit erfolgreichem Abschluss meines Studiums stand ich dann aber auch vor der großen Frage: Was will ich mit meinem Leben eigentlich anstellen?! Nun gut, vielleicht ein bisschen spät für diese Frage, aber man sagt ja besser spät als nie.
Als Rückblick auf 2015 kann ich sagen das ich nicht wirklich viel gerissen habe. Den Blog hab ich ziemlich schleifen lassen, die Fotografie ebenso (von einigen neuen Fotos mal abgesehen), meine Let’s Plays, die Leseprojekte, sowie meine eigene schriftstellerischen Tätigkeiten stagnieren eigentlich ebenso auf einem ziemlich niedrigen Niveau wie meine sportlichen Ambitionen. Und so jagte ein Tag den anderen. Damit soll jetzt 2016 Schluss sein! Man sagt ja immer Neujahrsvorsätze sind für die Tonne und da landen sie früher oder später wahrscheinlich auch meistens. Aber trotzdem ist ein neues Jahr, wie der Beginn eines jeden neuen Tages, einer Woche, oder eines Monates eine Chance für einen Neuanfang.

Leider ist dieses Jahr nicht gerade in einen friedlichen Kontext eingebetet. Richtung Deutschland strömen tausende Flüchtlinge, der Ottonormalbürger schwankt dabei zwischen „Fremdenhass“ und „Gutmenschentum“, im nahen Osten brodelt es wie seit langer Zeit nicht mehr, das Wetter wird gefühlt immer extremer (ich mein hallo seit 3 Jahren kein Schnee und im Dezember 16 Grad?!), abgesehen von der Ukrainekrise, der Krise in Griechenland, der Krieg Jemen, oder überhaupt Afrika, dem drohenden Bruch innerhalb der europäischen Union, den katastrophalen Zuständen in den Ländern der dritten Welt, die fortschreitende Vernichtung unserer Umwelt und die sinnlosen Bemühungen einiger weniger etwas zu verändern. Und mittendrin ein kleiner Neomanu der seine persönliche Selbstverwirklichung anstrebt. Irgendwie ein bisschen sinnbefreit einfach so zu tun, als wenn einen all diese Umstände nicht betreffen würden und fröhlich weiter dem Slogan „Brot & Spiele“ nachzujagen, bzw. selbst ein Teil dieses Mottos zu sein.

Ja von Frieden, oder einem ruhigen Leben kann man auch 2016 wahrlich nicht sprechen. Trotzdem möchte ich mich von all diesen geopolitischen und sozialen Umständen nicht davon abbringen lassen zumindest ein paar Vorsätze zu verwirklichen. Ganz oben auf der Liste steht dabei das Pflegen dieses Blogs. Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie sich das entwickelt, aber ich möchte doch ein paar mehr Beiträge veröffentlichen. Momentan schwebt mir so ein bisschen ein öffentlich-digitales Tagebuch vor. Soll heißen, Dinge die ich mir für die Fotografie, die Schriftstellerei, meinen Youtube-Kram etc vorgenommen habe werden hier beschrieben, inklusiver aller auftretenden Probleme und den Gedanken meiner übergroßen Prokrastrination.

1 Antwort

  1. Uuih, das Template wurde etwas entschlackt – Sehr gut. Dann bleibt zu hoffen, dass es inhaltlich eben so klar und fokussiert vorangeht. Der Leitlinie eines persönlich-öffentlichen Tagebuchs stehe ich gespalten gegenüber. Einerseits erinnert an den Anfang der Blog-Welt, wohingegen heutige Blogs die Leser mit objektiv verwertbaren Informationen bereichern; andererseits begrüße ich natürlich die persönliche Begegnung von Blog zu Blog und ziehe dies der Interaktion im Rahmen der etablierten Netzwerke deutlich vor. Rein technisch ist es aber gar nicht so einfach kleine Schnipsel („heute habe ich den Entschluss gefasst darüber nachzudenken mit dem Laufen anzufangen“ / „dieses lustige Video müsst ihr euch ansehen“), Nutzwert-Artikel („heute erkläre ich, wie man eine Heckenschere auf 10 erstaunliche Arten missbrauchen kann“) und ausufernde Einblicke („Mein Bedauern über die in 2015 nicht verwirklichten Vorsätze“) nebeneinander zu präsentieren.

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