Des Kaffees bittere Tränen

Denken einige bei der Begrifflichkeit „Kaffee“ an die typische Kaffeerunde von unterforderten Hausfrauen die sich über den neusten Klatsch der Nachbarn austauschen, so verbleiben andere Persönlichkeiten ohne den Konsum von mindestens zwei Kannen dieser Flüssigkeit im Reich der Toten. Aber was steckt überhaupt hinter diesem weltbekannten Getränk? Wie entsteht Kaffee, seit wann genießen wir ihn und wie kann man sein Geschmackserlebnis mit diesem außerordentlichen Getränk verbessern?! Im ersten Teil soll es um den geschichtlichen Hintergrund, den Anbau, die Ernte und die Arbeitsbedingungen der Erntehelfer gehen. 

Geschichte

Surprise, suprise die Ursprünge des Kaffeegenußes liegen weiter zurück, als der allgemeine RTL-Konsument zurückdenken kann.

Um die Entdeckung dieses Heißgetränkes ranken sich einige Legenden und eine von ihnen beginnt im 9. Jahrhundert im heutigen Äthiopien (ihr wisst schon dieses Land in Afrika. Der Kontinent für den zu Weihnachten immer geworben wird…)

Naja, auf jeden Fall beobachteten dort die Hirten, wie einige Ziegen der Herde von einem bestimmten Strauch mit roten Früchten fraßen und daher des Nachts ihre Äuglein gar nicht mehr zubekamen. Ganz im Gegensatz zu den strauchabstinenten Tierkollegen, welche seelig im Land der Ziegenträume rumspazierten. Das ging den äthiopischen Hirten natürlich gehörig auf den Zeiger, denn Lebewesen die des Nachts wach sind kommen Morgens bekanntlich schlecht aus dem Bett…

Die ganze Story kam dem Maronitenmönch Naironus Bainesus zu Ohren und der hat sich gleich flugs ein paar Früchtchen von den Sträuchern zusammengeklaubt, die ganze Pampe mal ordentlich durchgemixt und ganz im Sinne der Wissenschaft erst mal n kräftigen Schluck von der Plörre genommen.
Angenehmer Nebeneffekt für den guten Bainesus war, das er die ganze Nacht wach bleiben konnte um den äthiopischen Shopping…ehh Betkanal zu gucken und mit seinen Mitbrüdern zu reden. Lange Zeit passierte dann erst einmal gar nichts.

Im 14. Jahrhundert gab es in Südwest-Äthiopien (dort wo der Kaffee herkommt) ein Königreich mit dem bezeichnenden Namen „Kaffa“. Aus diesem Königreich gelangte die Kaffeepflanze wahrscheinlich über Sklavenhändler (zu irgendwas sind die Kerle ja doch gut!) nach Arabien. Aber erst ab dem 15. Jahrhundert kam man dort auf die Idee diese geheimnisvollen Früchte zu bearbeiten und als Getränk zu konsumieren. Dabei war die Stadt „Mokka“, welche im heutigen Jemen liegt, Haupthandelszentrum des Kaffees.

Über einige Stationen in Arabien ( Mekka), Syrien (Aleppo), der heutigen Türkei (Konstantinopel), Ägypten (Kairo) u.v.m gelangte der Kaffee nach Europa und im Jahre 1645 eröffnete das erste Kaffeehaus in Venedig. 1650 folgten Oxford und 1652 dann London (warum die Engländer schließlich von Kaffee zu Tee gewechselt sind, ist bis heute immer noch nicht ganz klar). Die Franzosen mussten sich bis 1659 gedulden und die Wiener-Männchen konnten erst ab 1685 den Kaffee in einem eigens dafür bestimmten Hause genießen. Deutschland (das zu dem Zeitpunkt ja nur aus einem Flickenteppich bestand), war 1673 mit dem ersten Kaffeehaus in Bremen vergleichsweise früh dran.

Zur damaligen Zeit hatten die Araber das Monopol auf den Kaffee und Hauptanbaugebiet war der Südjemen. Das passte dem Rest der Welt natürlich so gar nicht und 1690 kam dann ein holländischer Gouverneur auf die Idee sich den Kaffee nicht nur aus Äthiopien und Arabien aufschwatzen zu lassen, sondern verfrachtete die Pflanzen zum Anbau nach Indien und auf Java (welche zur damaligen Zeit teilweise durch die Niederlande kolonialisiert waren). Nach geglücktem Experiment dachte sich die europäische „Herrenrasse“ (vertreten durch Holland, Frankreich und Portugal), welche in Lateinamerika sowie in der Karibik Kolonien unterhielt, „Mensch, nehmen wir den Kaffeestrauch und praktischerweise gleich n paar billige Arbeitssklaven aus Afrika mit, verfrachtete sie auf n Schiff und lassen sie in den Kolonien schuften um den Kaffee fortan von dort zu importieren“ (nicht das die Bedingungen im Kaffeeanbau heute anders wären). Ironischerweise importierten sie dann den Kaffee aus den Kolonien sogar ins Ursprungsland des Kaffees, welcher den arabischen Kaffee anfing zu verdrängen.

Das Ende vom Lied ist eine heute riesige Verbreitung des Kaffees. Zu Beginn war dieses Getränk zwar nur sehr gut betuchten Bürgern vorbehalten, doch im Zuge der fortschreitenden Globalisierung und der Industrialisierung sank der Kaffeepreis über die Jahre immer weiter um 2001 auf einem historischen Tiefstand anzugelangen.Okay, schön und gut jetzt weiß man wo der Kaffee herkommt, aber wie wird Kaffee überhaupt hergestellt?! Welche Sorten gibt es? Und warum zum Teufel muss man soviel lesen?

Zusammenfassung - Geschichte
  1. Die Wirkung der Kaffeepflanze wurde wahrscheinlich im 9. Jahrhundert durch einen Mönch entdeckt.
  2. Im 14. Jahrhundert gelangte diese vom Königreich Kafa (Äthiopien) nach Arabien von dort nach Italien, England, Frankreich, Deutschland und Österreich.
  3. Um das Monopol der Araber auf den Kaffeehandel zu brechen, durch einen Niederländer nach Indien und Java gebracht und dort kultiviert.
  4. Danach in andere europäische Kolonien verschifft (Lateinamerika, Karibik, Asien).

Der Anfang aus der Pflanze – Anbau und Sorten

Um zum Endprodukt Kaffee zu kommen sind ein paar mehr Schritt notwendig als Pulver in ne Maschine zu kippen und auf n Knopp zu patschen. Zu Beginn eines jeden Getränkes steht die Kaffeepflanze. Insgesamt gibt es 124 verschiedene Arten dieser Pflanze. Kultiviert und später wirklich geröstet werden allerdings nur 9 Arten. Von diesen 9 Arten, werden dann hauptsächlich zwei Arten angebaut. Dies sind der „coffea robusta“ (Tieflandkaffee) und der „coffea arabica“ (auch Bergkaffee, oder Javakaffee). In Deutschland werden auch nur diese zwei Sorten angeboten. Diese wollen wir uns nun einmal näher anschauen.

Arabica Kaffee

Die Arabica Kaffeepflanze kann entweder als Strauch, oder als Baum wachsen und eine maximale Höhe von 8 Metern erreichen. Die Wuchshöhe wird zur besseren Erntemöglichkeit aber auf 1,5 – 2,5m begrenzt. Vom Aussehen her erinnert mich diese Pflanze an einen Strauch mit Buchenblättern und Kirschen dran. Aus diesen Kirschen, den sogenannten Kaffeekirschen wird auch die eigentlich Kaffeebohne gewonnen. Die Arabica-Kaffeepflanze wächst nicht so schnell wie die Robusta Pflanze und ist auch nicht so hitzebeständig wie diese. Eine Folge durch den verlangsamten Wuchs- und Reifeprozess, ist ein geringerer Säuregehalt eine weitere aber auch das die Pflanze auf einer Höhe von 900m bis 2000m wachsen muss. Denn unter 900m könnten entweder ein paar Tage anhaltender tropische Hitze, oder ein Parasit die empfindliche Pflanze zerstören. In der höheren Lage kann aber auch schon mal der Frost drohen und in einer Nacht die Ernte restlos vernichten. Des Weiteren dauert es sieben (!) Jahre bis die Arabica Pflanze zum erste Mal zur Ernte genutzt werden kann. Sie braucht wesentlich mehr Pflege und Aufmerksamkeit als die Robusta-Pflanze.

Hauptanbaugebiete sind Peru, Kolumbien, Mexiko, Äthiopien und viele weitere Länder im Äquatorgürtel. Die Arabica-Pflanze wird etwa drei Mal häufiger angebaut. Dabei überschneiden sich die Anbaugebiete dieser beiden Sorten jedoch auch.

Die Bohnen aus dieser Pflanze sind größer als die der Robusta, sehen oval aus und haben einen leicht s-förmigen Einschnitt. Außerdem haben sie durch den langen Reifeprozess einen weicheren und aromatischeren Geschmack, sind duftintensiver, weniger bitter, enthalten wesentlich weniger Koffein und die harntreibende Chlorogensäure. Damit ist Arabica eine besonders schonende Kaffeesorte.

All diese Faktoren (man denke nur einmal an die komplizierte Logistik auf 2.000m Höhe!) machen den Arabica Kaffee aber natürlich deutlich teurer als den Robusta, qualitativ aber im allgemeinen besser (jedoch nicht immer!)

 

Robusta Kaffee 

Wie der Name schon sagt ist die Bohne aus dieser Sorte widerstandsfähiger und nicht so anfällig wie der Arabica Kaffee. Auch diese Pflanze kann als Strauch, oder Baum wachsen, wird jedoch mit einer Größe von 10m etwas höher. Die Pflanze kann aufgrund ihrer hohen Widerstandskraft in tieferen Ebenen zwischen 200 und 300m angebaut werden.

Die Blätter sehen für mich auf den ersten Blick erst einmal ähnlich aus wie die der Arabica Pflanze, dies täuscht jedoch. Auch die Bohne ist deutlich kleiner und hat statt einem s-förmigen Einschnitt einen geraden.

Der Geschmack dieser Bohne ist stärker, bitterer und enthält mehr Koffein. Er kann erdig bis muffig schmecken. Dies bedeutet jedoch nicht automatisch, das ein Kaffee aus Robustabohnen nicht gut sein könnte. Jedoch wird die Sorte leider oft für billige Massenröstungen, oder Instantsorten im wahrsten Sinne des Wortes verschwendet. Die Marge für die Röstereien liegt hier besonders hoch, da diese Sorte von Kaffee wesentlich preiswerter ist.

Außerdem werden insbesondere für Espressi oft Robusta Bohnen verwendet, da diese eine bessere Crema bilden.

Jetzt aber die Gleichung arabica = gut / robusta = schlecht aufzustellen kann so nicht stimmen. Die Qualität des Kaffees bestimmt sich letztlich nicht nur aus der verwendeten Bohne, sondern auch aus der Weiterverarbeitung im Sinne von Ernteweise und Röstung!

Zusammenfassung - Anbau
  1. Hauptsächlich werden zwei Arten der Kaffeepflanze kultiviert, Arabica und Robusta
  2. An der Kaffeepflanze wachsen Kaffeekirschen, aus welchen die eigentliche Bohne gewonnen wird
  3. Arabica ungleich gut
  4. Robusta ungleich schlecht

arabica

  • wächst zwischen 900 und 2.000m
  • empfindlicher
  • durch den langsamen Reifeprozess auf der großen Höhe weniger koffein und harntreibende Säure
  • allgm. qualitativ hochwertiger
  • aromatischer, duftintensiver, weniger bitter
  • nicht automatisch besser

   robusta

  • wächst im Flachland
  • nicht so empfindlich
  • mehr Koffein und harntreibende Säure
  • wird oftmals minderwertig
    verarbeitet
  • weniger aromatisch, bitterer, anderer Geschmack
  • wird weniger oft angebaut als arabica

Moderne Sklaverei – Die Ernte

Der Ernte kommt im Hinblick auf die Qualität des Kaffees eine besondere Bedeutung zu. Warum dat erklär ich jetzt. Es gibt zwei verschiedene Arten wie geerntet werden kann, nämlich Picking & Stripping. Zu beachten ist hierbei das es nicht direkt die Erntezeit gibt. Es ist viel mehr ein bestimmter Zeitraum, der je nach Anbauregion unterschiedlich ausfällt meistens jedoch zwischen Dezember und Mai liegt.

Picking
Bei dieser Methode werden die Früchte per Hand abgeerntet. Der Vorteil besteht darin das die Kaffeebauern nur die bereits knallroten reifen Früchte ernten und die noch grünen am Strauch verbleiben um nachzureifen. Nachteil ist der hohe Zeit- und Arbeitsaufwand da die Felder mehrmals begangen werden müssen. Gleichzeitig bedeutet dies aber natürlich das nur die optimal gereiften Früchte auch weiterverarbeitet werden. Diese Art zu Ernten ist am kostenintensivsten bietet aber eine gleichbleibend hohe Qualität.

Stripping
Statt mehrmaliger Feldbegehung wird bei der Stripping-Methode geschaut wann die meisten Früchte bereits reif sind um im Flachland mit Maschinen und in höheren Lagen mit den Händen die Sträucher abzuernten. Dabei werden die Früchte und Blätter einfach abgezogen, egal ob die Früchte reif, unreif, oder vielleicht sogar überreif sind. Somit ist die Qualität der Bohnen dann auch sehr unterschiedlich.

Zusammenfassung - Ernte

Picking per Hand

  1. nur die reifen Früchte
  2. gleichbleibende hohe Qualität
  3. sehr zeit/arbeitsintensiv

    Stripping

  • per Hand, oder Maschine
  • alles was an der Kaffepflanze ist
  • verschiedene Reifezustände
  • weniger zeitintensiv da nur einmal
Klingt doch alles ganz chico! Warum schreibe ich denn nun „moderne Sklaverei“?

Was ich hier in ein, zwei Sätzen behandle ist in Wirklichkeit aber verdammt harte Arbeit für die man minimalst bezahlt wird. Früh am Morgen geht es bereits auf die Felder, was für die meisten bedeutet bereits mitten in der Nacht (um 3 Uhr) aufzustehen. In nahezu allen (!) Kaffeeanbauländern der Erde arbeiten Kinder auf den Feldern. Und damit spreche ich nicht von 13, oder 14-jährigen, sondern vom 7-jährigen aufwärts! Insbesondere in Ländern wie Guatemala in denen bevorzugt Menschen aus den Urvölkern „rekrutiert“ werden und die weder Lesen oder Schreiben können. Da diese Kinder dann auch nicht zur Schule gehen, werden sie sehr wahrscheinlich wie ihre Eltern „enden“. Die Arbeitszeit beträgt meistens 10 Stunden und bringt am Ende des Tages, wenn alle Familienmitglieder mitarbeiten und der Tag gut lief, ca. 4€ ein. Während des Tages hat man neben der Hitze noch mit Stechmücken, Vogelspinnen, Schlangen, Ameisen, Staub, dem klebrigen Saft der Pflanze und den oftmals unmenschlichen Vorarbeitern zu tun. Die Plantagen befinden sich, wie kann es denn auch anders sein, in den Händen weniger Großgrundbesitzer…

Die Anbaubedingungen sind im übrigen auch nicht sehr viel besser, hier wird mit Giften und Pestiziden gearbeitet die bei uns in Deutschland seit den 50iger Jahren verboten sind wie z.B. das hochgiftige Endosulfan. Es ist eines der giftigsten Pestizide weltweit und führt bei schwangeren Frauen unter anderem zu Fehlbildungen, Krebs und ich weiß nicht was.

Meine Intention bei der Erwähnung dieser Arbeitsbedingungen ist es jedoch nicht mit hysterischem anmutenden Anklagegekreische loszulegen im Sinne von „ihr Mörder habt Blut an den Händen“. Das ist Quatsch und würde die Sache nur unnötig emotionalisieren. Viel bedeutsamer ist es darauf aufmerksam zu machen unter welchen Bedingungen nun einmal geerntet wird und was es für die Menschen in den jeweiligen Ländern bedeutet. Insbesondere unter dem Punkt das in der Werbung ja immer entweder „glückliche“ Kaffeebauern gezeigt werden, oder leere Kaffeeplantagen. Die Realität ist jedoch eine andere.

Meine Informationen beziehe ich im übrigen aus Berichten wie diesen hier, dem oder dem.

Warum ich einen sozialen Missstand in einer „allgemeinen“ Abhandlung über den Kaffee erwähne liegt hoffentlich klar auf der Hand. Das heutige Produkt „Kaffee“ ist untrennbar mit diesen Bedingungen verbunden. Natürlich ist der Kaffee nur ein Produkt von vielen, welches unter derlei Umständen produziert wird. Ich bin mir auch bewusst das die wenigsten aufgrund einer solchen Information wirklich etwas ändern werden. Dazu ist der Mensch zu sehr auf sich selbst bedacht. Weiterhin habe ich nicht die Absicht die Welt zu verändern. Warum dann das ganze Geschwurbel?
Weil ich (!) finde das jeder im Rahmen seiner begrenzten Möglichkeiten darauf achten kann, wie und was er konsumiert! Außerdem schwingt ein kleiner Hoffnungsschimmer mit, das wenn man weiß unter welchen Bedingungen ein Produkt gefertigt wird zumindest darüber nachgedacht wird was mein persönlicher Konsum für Auswirkungen hat! Muss es denn der unglaublich günstige Kaffee aus dem Supermarkt sein?

Es wird unserem Gedanken von „Zivilisation“ in keinster Weise gerecht, wenn wir das Problem wegschieben nur weil der Kaffeegürtel nicht in unserer direkten Nähe liegt, oder wir wenig Geld haben.

Deshalb werde ich auch im zweiten Teil neben dem Weiterverarbeitungsprozess der Frucht, dem Röstvorgang der Bohne und den Kriterien für guten Kaffee auch darauf eingehen woraus der Supermarktkaffee besteht, wie sich der Preis zusammensetzt und was man möglicherweise anders machen kann.

homo homini lupus
Euer Neomanu

Neomanu90

Moin liebe Leute!

Ich bin der Neomanu, Bewohner des hohen Nordens und Betreiber dieses Bloges. Meines Zeichens bin ich studierter Wirtschaftsjurist, derzeit Angestellter im öffentlichen Dienst und zufriedener Mittzwanziger.

In meiner Freizeit pflege ich eine Vielzahl von Hobbys. Unter anderem das der Fotografie, Literatur, Musik, Sport, Videospiele, u.v.m.

Etwas mehr über mich findest du in "Über mich".

1 Antwort

  1. Ich finde den Fokus gut, der mit diesem Artikel einhergeht. Kaffee ist ein gutes Beispiel für eine „Errungenschaft“ der westlichen Kultur, die aus dem Nichts kam (mich würden mal Zeitzeugenberichte über das Aufkommen des Kaffees und der dazugehörigen Kultur interessieren), zu einer Selbstverständlichkeit wurde und deren dunkelschwarze Kehrseite wieder mal die Ärmsten ausbaden müssen. Dem kann man, so denke ich in erster Instanz Rechnung tragen, indem man davon Abstand nimmt sich unter den Überschriften „Erstmal-wach-werden“ oder „Kaffee-ist-mein-Treibstoff“ literweise mittelmäßiges Gebräu einzuflößen, sondern den Genuss auf einen gewissen Podest stellt. Von daher bin ich auf Verbesserungsvorschläge in Folgeartikeln gespannt.

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